Absolventen der Akademie
Barbara Beuth

Die Diplom-Sozialarbeiterin Barbara Beuth ist seit 1994 hauptamtliche Mitarbeiterin im Landesverband der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V. Seit 2003 arbeitet sie als Freiwilligen-Managerin für die Ehrenamtsbörse der Rheuma-Liga Berlin e.V. Zu ihren Hauptaufgaben zählen u.a. die Planung, der Aufbau und Ausbau von Aufgabenfeldern für freiwillige Mitarbeiter, sowie deren Betreuung. Sie nimmt die ersten Kontakte mit Bewerbern auf und tauscht sich mit ihnen über deren Interessen und Erfahrungen und über Möglichkeiten der Mitarbeit in der Rheuma-Liga Berlin aus. Dabei versucht Frau Beuth für die Interessenten eine passende Tätigkeit in dem Verein zu finden. Sie bietet außerdem Fortbildungen zu verschiedenen Themen und Aufgabengebieten für freiwillig Tätige sowie für hauptamtliche Mitarbeiter an. In ihren Augen sollte hauptamtlich- und ehrenamtliche Arbeit ohne Reibungen ineinander greifen, jedoch als zwei verschiedene Möglichkeiten der Beschäftigung angesehen werden. Parallel zum Aufbau der Ehrenamtsbörse hat Frau Beuth an dem Kurs Freiwilligen-Management der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland teilgenommen. Daraus erhielt sie viele Anregungen und Strukturen für ihre neue Tätigkeit als Freiwilligen-Managerin um die Ehrenamtsbörse sicher zu leiten und mit neuen Ideen immer wieder interessant zu gestalten. Das große Angebot an verschiedenen Seminaren und Veranstaltungen, welches die Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland ihren Absolventen bietet, ermöglicht es Frau Beuth, sich mit anderen auszutauschen, die der gleichen Tätigkeit nachgehen wie sie. Viele - zum Teil auch überregionale - Kontakte, die sie während ihrer Teilnahme an dem Kurs Freiwilligen-Management knüpfen konnte, sind dadurch bis heute erhalten geblieben.

Daniel Büchel

Seit April 2003 ist Daniel Büchel hauptamtlich als Koordinator für das Freiwilligenmanagement im Unionhilfswerk Landesverband Berlin e.V. tätig. Freiwilliges Engagement nimmt im Unionhilfswerk (UHW) einen hohen Stellenwert ein. Dabei wird freiwillige Mitarbeit als eine Bereicherung der vielfältigen sozialen Dienste für hilfebedürftige Menschen und als ein wichtiger Beitrag für ein menschliches Miteinander verstanden. Herr Büchel vermittelt bedarfsgerecht freiwilliges Engagement in die vielfältigen Aufgabenfelder der inzwischen 68 gemeinnützigen Einrichtungen der UHW-Gesellschaften und der 21 Bezirksverbände des Trägervereins. Seine Aufgaben sind sehr abwechslungsreich und bestehen vor allem in der Gewinnung, Einführung, Begleitung und Weiterbildung von neuen freiwilligen Mitarbeitern.
Die Förderung attraktiver Rahmenbedingungen und damit die Übernahme
sinnstiftender Aufgaben, bei denen Spaß und Freude am Engagement und Anerkennung besonders wichtig sind, bilden einen Schwerpunkt in der Arbeit von Herrn Büchel. Freiwilliges Engagement ist in seinen Augen unerlässlich für den Zusammenhalt einer Gesellschaft.
Durch die Teilnahme an dem Seminar „Freiwilligen-Management" der Akademie für Ehrenamtlichkeit hat er viele Impulse und Anregungen für seine Arbeit erhalten, unter anderem auch durch den Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmern. Besonders gut hat ihm die Methodenvielfalt im Seminar (Gruppenarbeit, Fallaufgaben, Referate, die von wechselnden Referenten vorgetragen wurde usw.) und die gute Strukturierung gefallen.

Ursula Heine

Ursula Heine arbeitet seit 2002 in dem Verein Freunde alter Menschen e.V. als Freiwilligen-Koordinatorin. Sie ist in diesem Verein, der 1946 in Frankreich gegründet wurde, hauptamtlich tätig. Freiwilliges Engagement ist für den Verein sehr wichtig und eine große Hilfe bei der Unterstützung alter, einsamer Menschen. Frau Heine koordiniert hauptsächlich die Arbeiten und Aufgaben der Freiwilligen. Das heißt, sie führt die freiwillig Tätigen mit den alten Menschen, die sich nach einem Gesprächspartner sehnen, zusammen. Außerdem arrangiert sie Ausflüge und andere gemeinsame Aktivitäten, Mitarbeitertreffen und Weiterbildungsmöglichkeiten für die Freiwilligen.
Durch ihre Teilnahme an dem Kurs „Freiwilligen-Management“ der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland wurde ihr klar, was Ehrenamt für sie und für die Gesellschaft bedeutet. Sie hat zudem Anerkennung der Freiwilligen-Koordination als Beruf erfahren, was sie letztendlich in ihrer Tätigkeit bestätigt hat. Besonders gut gefiel ihr der Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmern des Kurses, die aus verschiedenen Vereinen und Organisationen kamen.
Das Wissen, welches sie sich während des Kurses aneignete, kann sie gut mit ihren Vorkenntnissen als Freiwilligen-Koordinatorin verbinden und darauf aufbauen.

Sabine Werth

Als Mitbegründerin der Berliner Tafel e.V. im Jahre 1993 ist Sabine Werth heute die Vorsitzende dieses Vereins. Zu Ihren Hauptaufgaben gehört vor allem die Öffentlichkeitsarbeit für den Verein. Inzwischen sind in 347 weiteren Städten der Bundesrepublik Tafeln entstanden.
Allein die Berliner Tafel zählt rund 200 ehrenamtlich tätige Helferinnen und Helfer. Sie sammeln überschüssige, im Sinne der Lebensmittelbestimmungen und EU-Normen nicht verwendbare Lebensmittel ein und verteilen diese direkt an Wärmestuben, Suppenküchen, Frauenhäuser u.v.m.
Durch die Teilnahme an dem Kurs "Freiwilligen-Management" der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland sieht sich Frau Werth in ihrer langjährigen Vereinstätigkeit bestätigt.
Sie lernte aber auch viel neues dazu und kann dies nun umsetzen.
Immerhin zählen die Tafeln Deutschland zu einer der größten sozialen Bewegungen der 90er Jahre und gelten als größte soziale Bewegung bundesweit.
Ehrenamtliches Engagement ist für Frau Werth sehr wichtig, obwohl dieser Bereich noch mehr Anerkennung durch Politik und Gesellschaft erfahren muss. In ihren Augen sollte jeder ehrenamtlich aktiv werden.




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