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Jugendliche und Senioren in den Kommunen: Aktivbürgerschaft, Repräsentation, Partizipationsillusion? | Hits: 1
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Autor: Hermann, Michael C.
Kommunalwissenschaftliches Forschungszentrum Würzburg. Von Michael C. Hermann und Rainer Pitschas. - Stuttgart [u.a.]: Boorberg, 1998. - 72 S. - (Kommunalforschung für die Praxis ; 36/37)
KOMMENTAR:
Kommunale Vertretungsgremien stellen nicht annähernd ein Spiegelbild der Gesellschaft dar. Sie können keine Entscheidungen fällen, die alle Bevölkerungsgruppen repräsentieren. Die Interessen einer wachsenden Zahl von Senioren und Jugendlichen werden außer acht gelassen und nicht ausreichend artikuliert. Dies gilt letztlich auch dann, wenn Beteiligungsformen wie Seniorenbeiräte und Seniorenausschüsse, Jugendbeiräte und Jugendgemeinderäte vorgesehen sind. Ziel muß daher eine repräsentative Gruppenbeteiligung sein, die den jeweiligen Blickwinkel zum Ausdruck bringt. Dabei stellt sich für die Gruppe der Jugendlichen das Problem der Diskontinuität des Interesses. Vorzuziehen sind hier daher konkrete, von den Jugendlichen selbst favorisierte Projekte. Die Autoren skizzieren die Rahmenbedingungen, analysieren erste Erfahrungen mit den neuen Beteiligungsformen und zeigen Tendenzen auf. Ein Bericht über die Diskussion zum Thema im Rahmen des Kommunalwissenschaftlichen Forschungszentrums rundet die Broschüre ab.
ISBN 3-415-02479-2
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