Entwicklung und Koordination bürgerschaftlichen Engagements an Berliner Schulen –

In Kooperation mit der Akademie für Ehrenamtlichkeit wurden die Freiwilligenkoordina­torInnen der Tandem BQG (http://www.tandembqg.de speziell für diese Tätigkeit ausgebildet. Zur weiteren Unterstützung treffen sie sich nun regelmäßig mit einer Beraterin der Akademie zur Klärung, Reflexion und Weiterentwicklung dieses neuen Aufgabenfeldes. Themen, die bereits in der Ausbildung besprochen wurden, können so im Kolleginnenkreis vertieft reflektiert werden (z.B. „Wie gestalte ich das Erstgespräch“). Es gibt auch Unterstützung bei Klippen, die sich erst im Arbeitsalltag auftun (z.B. Was tun, wenn sich ‚zu viele’ Freiwillige aus den ‚falschen’ Bezirken melden). Nicht zuletzt geht es um strukturelle Klärungen (z.B. Wie gelingt eine gute Aufgabenteilung und Kooperation mit den lokalen und regionalen Freiwilligenagen­turen, mit den Schulen, mit anderen Initiativen?). Platz hat darüber hinaus die kollegiale Beratung in Konfliktfällen und der Umgang mit ‚schwierigen’ Freiwilligen (z.B. „Wie stelle ich fest, ob die Person für diese Tätigkeit überhaupt geeignet ist?) Es hat sich gezeigt, dass die fachliche Begleitung und der kollegiale Austausch für die FreiwilligenkoordinatorInnen auch deshalb so wichtig ist, weil es sich hier um ein neues Arbeitsgebiet handelt, das angesichts der wach­senden und veränderten Bedeutung ehrenamtlicher Tätigkeit erhebliche Entwicklungspoten­ziale enthält.

Tandem
Eine häufig gestellte Frage bei der Freiwilligenkoordination:

Die Tandem BQG koordiniert seit 2006 den Einsatz von Freiwilligen in Berliner Schulen. Mit Unterstützung durch volunteer consult hat sie hierfür einen Ablaufplan entwickelt, der vom ersten Kontakt bis zum Abschied freiwillig Engagierte und KoordinatorInnen miteinander im Gespräch bleiben lässt.
Kerngedanke des strukturierten Vorgehens ist die Überzeugung, dass freiwillig Engagierte ihren eigenen Gestaltungsspielraum wünschen und benötigen, dass sie aber auch in ein System der wechselseitigen Information und des zuverlässigen Kontakts eingebunden sein wollen und sollen.
Demnach vollzieht sich freiwilliges Engagement bei Tandem in drei Phasen, mit je unterschiedlichen Herausforderungen für die KoordinatorInnen und Engagierten. Das folgende Schaubild zeigt, welche Aufgaben jede Phase für KoordinatorInnen und Freiwillige bereit hält und welche Handlungsmöglichkeiten sich eröffnen. In der PDF ist der Aufnahmeprozess der Ehrenamtlichen bei Tandem beschrieben.

 Visio-Tandem e.V. 

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 Litfaßsäule

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