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Die „Hellersdorfer WohnTheke“ ist eine Fortschreibung des so genannten „Hellersdorf-Projektes“ – einer von zwei Berliner Beiträgen auf der EXPO 2000 in Hannover. Es beschreibt und veranschaulicht die Strategie zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Großsiedlung. Die „WohnTheke – Wohnen und Arbeiten in Hellersdorf“ leistet einen wichtigen Beitrag zur Aufwertung des Images der Großsiedlung. Die Erfahrungen, die die unterschiedlichen Partner bei ihrer Zusammenarbeit während der Weltausstellung gewonnen haben, waren der Ansatz für das Projekt „WohnTheke“.
Auch in Zukunft – so das Kalkül - sind für die Großsiedlung Image-stiftende Aktivitäten – verteilt auf mehrere Schultern - notwendig. Während anderswo Gemeinsamkeiten mit den Jahren oft abhanden gekommen sind, erlebt der Schulterschluss an sich konkurrierender Partner in Hellersdorf eine neue Qualität. Die WohnTheke will die Vorzüge der Großsiedlung sowohl für Wohnungs- und Gewerbemieter als auch für Investoren und Besucher öffentlich würdigen. Denn Hellersdorf hat es längst verdient, als ein gutes Stück Berlin, auch des „Neuen Berlin“, wahrgenommen zu werden.
Es wurde bauliche Vielfalt gefördert und mit der „Hellen Mitte“ ein modernes Stadtzentrum für die Großsiedlung geschaffen. Hier ist der Beweis erbracht, dass dank Sanierung und Modernisierung die Wohnqualität in der „Platte“ ohne Abstriche auf zeitgemäßen Standard gebracht werden kann. Das Gros der so genannten Plattenbau-Wohnungen – 35.000 – ist auf der Grundlage eines vorbildlichen Quartierskonzeptes saniert und modernisiert. Die so oft geschmähte „Platte“ erweist sich als äußerst variabel. Mit Grundrissänderungen, der Herrichtung von Maisonettes, mit der Nachrüstung von Aufzügen und Balkonen, mit den schönsten Hinterhöfen Berlins hat Hellersdorf den Anschluss an die Zukunft gefunden.
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